Die richtige Vorbereitung zur Immobilienbesichtigung

darauf kommt es an! 

Neben einer marktgerechten Wertermittlung der Immobilie sowie der Ausarbeitung eines zielgruppenorientierten und aussagekräftigen Exposés ist auch es auch die anschließende Objektbesichtigung, die einen entscheidenden Einfluss auf den späteren Verkaufserfolg hat.

 

Daher gilt es bereits vor diesem Schlüsselmoment die richtigen Weichen für eine verkaufsfördernde Besichtigung zu stellen, die letztlich in einem attraktiven Verkaufspreis mündet. 

Dabei sollte das Verkaufsobjekt nicht nur möglichst in einem optisch einwandfreien Zustand präsentiert werden, vielmehr sollten die technischen, baulichen und finanziellen Daten mit entsprechenden Unterlagen untermauert werden können. 

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Vorqualifikation der Kaufinteressenten: Richtige Fragen stellen 

Wenn die Vermarktungsstrategie einer Immobilie Früchte trägt und sich aufgrund des zielgruppenorientierten Inserats die ersten Kaufinteressenten melden, gilt es diese bereits telefonisch vorzuselektieren. Dies dient dem eigentlichen Ziel zeit- und nervenraubende Besichtigungstouristen, zu deren Hobby es gehört, Immobilien zu besichtigen und viel Wirbel um nichts zu machen, auszusortieren. Zudem soll so sichergestellt werden, dass nur wirklich interessierte und solvente Interessenten zur Besichtigung geladen werden. 

Deshalb sollten bereits vorab die richtigen Fragen bezüglich der Anforderungen des Interessenten an die Immobilie und seinen Finanzierungsplänen gestellt werden. An den Antworten auf diese Fragen lässt sich schnell erkennen, ob der Kandidat wirklich Interesse am Objekt hat und ob es überhaupt zu ihm passt. 

Wer wirklich Interesse am Objekt hat, wird auch Informationen bezüglich der geplanten Immobilienfinanzierung bereitwillig mitteilen. So können Angaben zur Höhe des Familieneinkommens (Mieteinnahmen, Gehalt, Rente, Sozialleistungen), mögliche Bankunterlagen oder ein Nachweis über die Finanzierungsbewilligung eines Kreditinstitutes als Bonitätsnachweis dienen.

 

Die entsprechenden Unterlagen sollten von den Interessenten bei der späteren Besichtigung als Nachweis vorgelegt werden.

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Immobilie zur Besichtigung vorbereiten:

Innen- und Außenbereich auf Vordermann bringen

Sofern die Immobilie im Innen- wie Außenbereich nicht bereits bei der Erstellung der Fotos zum Exposé auf Vordermann gebracht wurde, sollte dies spätestens vor den Besichtigungsterminen erfolgen.

 

Verfügt die Immobilie über einen Garten bzw. Außenanlagen, so sollten dort die Hecken, Büsche, Bäume und der Rasen möglichst ordentlich getrimmt sein. Auch mögliche Fehlstellen in der Fassade, an fassadennahen Elementen wie Dachrinnen oder in der Bepflasterung sollten beseitigt werden.

In den Wohnräumen sollte eine einladende, helle und freundliche Atmosphäre geschaffen werden. Dazu sollten alle Vorhänge und Rollläden geöffnet werden und kleine Dekorationselemente gezielt drapiert werden. Frisches Obst in der Schale auf dem Esstisch, ein flauschiges Handtuch auf dem Heizkörper im Bad, eine Tagesdecke auf der Couch bzw. auf dem Bett oder eine ordentliche Küche schaffen hier direkt einen positiven Eindruck. 


Grundsätzlich gilt im Innen- wie auch Außenbereich: Unnötigen „KrimsKrams“ beiseite räumen und die Räume und Flächen „Ent-Cluttern“.

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Darauf aufbauend kann in diesem Zusammenhang auch Unterstützung von professionellen Home-Stagern in Anspruch genommen werden. Im Rahmen des Home-Stagings wird die Immobilie im Innen- wie auch Außenbereich entsprechend aufgewertet und kleinere Schönheitsreparaturen erledigt – natürlich immer im Rahmen des dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmens. Eine so aufbereitete Immobilie kann einen signifikant höheren Verkaufspreis erzielen. 

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Notwendige Unterlagen zum Besichtigungstermin bereithalten 

Für eine gute und erfolgreiche Besichtigung sollte der Verkäufer nicht nur alle wesentlichen Daten und Fakten zur Immobilie im Kopf haben, sondern diese auch mit entsprechenden Unterlagen untermauern können. Sie können letztlich auch dabei helfen, Fragen und Zweifel der Interessenten zu beantworten bzw. auszuräumen.

Neben den populären Fragen zur generellen Umgebung und Nachbarschaft sind es auch oftmals bauliche und technische Fragestellungen, die den Kaufinteressenten unter den Nägel brennen.

Zur Besichtigung sollten deshalb folgende Unterlagen parat gehalten werden:

•     Grundrisse der Wohnräume / Schnittansichten Haus
•     Lageplan
•     Energieausweis (verpflichtend)
•     Nachweise über Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen
•     Grobe Aufstellung der Nebenkosten (Mieteinnahmen bei Renditeobjekt)
•     Exposé in gedruckter Form


Je nach Objektart und -nutzung können natürlich noch weitere Unterlagen von Interesse sein. Soll beispielsweise eine vermietete Immobilie verkauft werden, dann kann auch der Auszug des örtlichen Mietenspiegels herangezogen werden, um ein potenzielles Mietsteigerungspotenzial des Objekts aufzuzeigen.

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